Übung BHP 2.0

Veröffentlicht am 21.11.2017
Übungsleiter und Bezirksbereitschaftsleiter Harald Erhard (BRK-KV Kitzingen) begrüßt Übungsteilnehmer und Gäste
Kontingentführer-Anwärter Christian Krämer bei seinem ersten "Einsatz" zusammen mit seinen Führungsassistenten Uwe Kippnich (links) und Alexander Klamt (rechts)
Auch diesmal in der Erprobung das Ticketsystem im Behandlungsplatz - hier reisten Kollegen aus Kassel an, die mit diesem System bereits erste Erfahrungen hatten

Am Samstagvormittag 18.11.2017 übte in Kitzingen das Bayerische Rote Kreuz den Katastrophenfall. Teile des Hilfeleistungskontingentes für die Behandlung von Verletzten erprobten deren Versorgung. Dies erfolgte anhand einer dynamischen  Patientensimulation im Gebäude der Feuerwehr Kitzingen. Die Schnelleinsatzgruppen werden von beinahe allen Kreisverbänden des BRK (mit Ausnahme von Schweinfurt) zusammengezogen.

 

Es nahmen neben vielen kleinen Einsatzfahrzeugen auch 5 große Gerätewägen und ca. 70 Frauen und Männer an der überörtlichen Übung teil. Inhalt der Übung war es, den Ablauf der Versorgung von Patienten im Behandlungsplatz zu üben. Dabei wurden verschiedene Konzepte des BHP (Behandlungsplatzes) erprobt und gegenübergestellt. Daher rührt auch der Name der Übung: BHP 2.0.

 

Hierzu wurde am Vormittag das Konzept, das bereits zur WM eingesetzt wurde, genutzt. Dabei versorgte jede Einheit in Ihrem Zelt die Verletzten des gleichen Schweregrades. So gab es ein Zelt mit schweren (rote Kategorie), mittelschweren (gelbe Kategorie) und leichten (grüne Kategorie) Verletzten. Am Nachmittag wurden die Zelte durchgemischt, so dass in jedem Zelt Verletzte jeden Schweregrades zu finden waren.

 

Da der Aufbau der Zelte diesmal nicht im Fokus der Übung stand, wurden die Zelte nur mit Markierungen am Boden angebracht. So ergab sich diesmal ein ganz anderes Übungsbild für die geladenen Gäste, die am Nachmittag die Übung besuchen durften. Auch der Ersatz der Verletztendarsteller durch die Karten der dynamischen Patientensimulation sorgten für eine ganz andere Atmosphäre. "Diese Übung spielt sich hauptsächlich in den Köpfen der Sanitäter ab," so Martin Kolbe - Übungsleiter und DPS-Trainer aus dem BRK-Kreisverband Miltenberg-Obernburg.

 

Während des gesamten Übungstages sorgten die ehrenamtlichen BRK Schnelleinsatzgruppen Verpflegung aus Kitzingen und Kreuzwertheim mit kulinarischen Köstlichkeiten für gute Stimmung bei allen teilnehmenden Einsatzkräften und ernteten großes Lob in der Abschlussbesprechung.

 

Text und Bild: BRK-BV Unterfranken

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